VfL Bura Bura News

Sonntag, April 12, 2015

Nicht mehr 20

Gestern setzten sich die Buritos am Seuzicup immerhin in der Gruppenphase durch, scheiterten dann aber in der nächsten Runde an einem hochüberlegenen Gegner und der eigenen Fitness…

Bereits frühmorgens – also kurz nach 8 – machten sich erste Anzeichen der Geriatrisierung unseres Vereis bemerkbar. El Presidente griff nämlich bereits vor dem ersten Spiel zur Perskindol-Flasche um die angespannte Musukulatur zu lösen… Dennoch liess er sich in der selben Aktion fast von einem gegnerischen Team für den Preis einer Flasche Wasser aufkaufen. Es kam nicht so weit, was am Ende wohl im Sinne aller Beteiligten war (zumindest lässt das Resultat in Spiel 3 darauf schliessen).

Kurz darauf trudelten, oder taumelten, die übrigen Buritos ein, wobei vor allem Tormann Kraval es mit der Pünktlichkeit ziemlich genau nahm und die Halle erst kurz vor Spielbeginn betrat. Dort warteten junge, dynamische Akteure mit bedeutend mehr Ersatzspielern auf den VfL. Von den fetten Mädchen war – trotz des vielversprechenden Teamnamens – jedenfalls nichts zu sehen. Nur ein Bauch im gegnerischen Team konnte es ansatzweise mit einer Mehrheit der Buraburanischen Masse aufnehmen. Im Spiel machte sich das insofern bemerkbar, als die Kontrahenten den Buritos ziemlich um die Ohren flogen, dies aber nicht in Tore ummünzen konnten. Kraval hielt alles, was auf ihn zuflog. Naja, fast alles. Nach einer ultrafrühen anonymen Führung, konnte die „Fette Meitli“ ausgleichen. Nur wenige Sekunden darauf folgte aber bereits der nächste anonyme Treffer, dem weitere drei anonyme Goals folgen sollten. Es stand am Ende also ein beachtlicher 5-1 Erfolg für den VfL Bura Bura 00 zu Buche. Die anonyme Instanz testete die eigene Schusskraft übrigens beim ersten Bully gleich mal in Richtung eigenes Tor, aber Kraval war bereits bei dieser unerwarteten Gefahr zur Stelle. Beachtlich war nebst der Torwartleistung und dem fünffach-anonymen, die kämpferische Leistung des ganzen Teams und die Passgenauigkeit des Präsidenten.

Letzterer sollte in den folgenden vier Spielen nach eigenen Angaben keinen Ball mehr wunschgerecht treffen. Wie Mollymaster M. zurecht bemerkte, hätte er den Tag wohl alleine vor dem leeren Tor verbringen können, ohne einen zählbaren Erfolg zu verzeichnen. In Spiel 2 war das aber noch egal. Der Gegner verzeichnete zwar früh einen herrlichen Lattentreffer. Er liess den VfL Bura Bura 00 ansonsten aber schalten und walten, wie er wollte. So konnte am Ende wieder ein 5-1 Erfolg konstatiert werden, bei dem nebst drei anonymen Treffern und einem innerschweizer Stolpertor vor allem ein herrlicher Winkelschuss des Mollymasters zu beobachten war.

Die Leichtigkeit dieses Spiels wurde – im bereits erwähnten dritten Spiel – dem VfL zum Verhängnis. Der dortige Gegner schoss in den ersten drei Minuten fünf Tore und stiess dabei nur auf wenig Gegenwehr. Zwar konnte eine gewisse Rostigkeit aufgrund der Pausen zwischen den Spielen festgestellt werden, in erster Linie muss aber eine mangelnde Einstellung und Ordnung beim VfL festgehalten werden. Leider war das aufgrund vergangener, ähnlicher Auftritte nach dem lockeren Sieg im Vorspiel zu erwarten. Obwohl unsere 8-Franken-Verstärkung die Torquote der anonymen Instanz in diesem Spiel egalisieren konnte, resultierte somit gegen ein Team, das am Ende nur einen Rang vor dem VfL platziert sein sollte, ein klägliches 2-9.

Die Lektion wurde kurzfristig wieder gelernt und der VfL entsprechend zu Spielbeginn eindeutig wacher. Die Buritos gingen anonym und zentralschweizerisch sogar 2-1 in Führung, bevor sie sich naiv auskontern liessen und die ruppig geführte Partie dennoch 3-2 verloren. Dabei fielen die müden Beine der Buritos immer mehr ins Gewicht. Ein oder zwei zusätzliche schnellere Spieler hätten dem VfL Bura Bura 00 sehr gut getan. So glichen sich die Spielweise der meisten anwesenden Akteure doch etwas zu sehr. Die beiden Torschützen dieses Spiels stachen dabei etwas heraus. Der eine war klar der Fitteste, der andere wie gewohnt der Fähigste. Aber nach Spiel 1 liess Letzteres auch nach, zumal die Gegner die Gefahr nun erkannten und die anonyme Torgefahr entsprechend in die Mangel nahmen.

Vor dem letzten Gruppenspiel war die Pause zum Glück nicht so lange wie jeweils zwischen den vorherigen Partien (liebe Organisatoren: ändert das dem Spielfluss, der Unterhaltung und vor allem den rostigen Körpern gewisser Teams zu liebe!). Entsprechend entwickelte sich schnell eine lebhafte Partie. Diese ging letztlch aber trotz eines weiteren anonymen Tores deutlich verloren. Diese Kanterniederlage war aber immerhin nicht der eigenen Einstellung zuzusprechen, sondern einfach nur verdient aufgrund der Fähigkeiten beider Teams.

Ähnliches gilt es über den Achtelfinal zu berichten. Ein eingespieltes und fittes Team zerlegte die Buritos nach Strich und Faden. Der Anonyme markierte zwar seinen zwölften, persönlichen Treffer des Turniers, ansonsten aber fühlten sich die Buritos wie 30er-Jeeps in der Formel 1. Trotz dieses klaren Outs blickt der VfL aber auf einen gelungenen Tag zurück. Das Team war gewohnt unterhaltsam und die Gruppenphase immerhin überstanden. Die langen Pausen waren ätzend und die Unfähigkeit des ganzen Teams den Spielplan richtig zu lesen amüsant. So hoffen nun alle, dass bis Frauenfeld die Muskeln wieder gelöst und die Bälle wieder freundlicher gesinnt sind, freuen sich aber vor allem auch auf einen geselligen Abend in der Fun-Kategorie!

posted by El Presidente at 9:06 am  

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