VfL Bura Bura News

Sonntag, Mai 3, 2015

Die „3“ muss stehen!

Das Resultat, nämlich der vierte Gruppen Rang, mag zwar sehr ähnlich aussehen, wie jenes von Seuzach. Auch mögen beim Unihok in Frauenfeld, wo der Frauenheld durch ein Spring ins Feld ersetzt wurde, fast die selben Leute aktiv gewesen sein, wie in Seuzi. Aber dennoch war gestern Abend, sonst Alles, aber wirklich Alles, besser als noch vor ein paar Wochen.

Der Anfang des Turniers glich freilich den Geschehnissen in Seuzach – aber leider jenen am Ende des Turniers. Der Gegner, in überaus wüste, rote Lappen gehüllt, flitzte den Buritos nur so um die Ohren. Dennoch gelang Knieweich der erste Treffer. Obwohl ihm später noch ein Tor gelingen sollte und Fabapapa – wie im ganzen Turnier – eine gute Leistung zeigen sollte, ging das Spiel aber nach hartem Kampf mit 2-3 verloren. Auch in den Barspielen sahen die Buritos ihrem Alter entsprechend aus und verloren sowohl im Töggeln, wie auch im Nagel. VfL Bura Bura: 0 points!

In Spiel zwei stand uns eine Truppe gegenüber bei denen Einzelne in der Vergangenheit nicht eben durch Fair Play aufgefallen waren. Gestern fiel dies aber gar nicht auf oder ins Gewicht. Nur ein Unverbesserlicher konnte sich kaum zum Handshake nach Spielschluss bringen lassen und ein Lachen wäre also gar viel des Guten gewesen. Aber das Altern muss für ambitionierte Amateure eine schlimme Sache sein… Item, wie gehabt der Rest der Mannschaft war fair und vor allem einer ihrer Akteure auch so richtig gut. Das Spiel begann, er gewann das Bully, er behielt den Ball, mit der dritten Berührung schoss er, Tor. Keine zwei Minuten später folgte sein nächster Auftritt. Ein abgelenkter Weitschuss konnte von Fabapapa blockiert werden, doch beim Nachschuss reagierte er schneller. 0-2! Es sah zappenduster für die Buritos aus. Da kam unser Spring ins Feld in Fahrt. Er ist klein. Er ist weiss. Er ist weder ein Unihokball, noch besonders athletisch. Dennoch ernennen wir ihn zur Feier seines Premiereneinsatzes zu unserem obersten Körbchenjäger: Kobe. Schliesslich kam er, sah er, traf er und… nein, siegen tat er nicht aber immerhin reichte es am Ende noch zu einem Unentschieden. Denn der Elb Resistente und erneut Knieweich schossen im Anschluss den VfL sogar in Front, bevor der gegnerische Wirbelwind für den erneuten Ausgleich sorgte. Im Töggeln sorgten Fabapapa und Stängeli D. für einen umkämpften 7-6 Sieg, der leider eine erneute Pleite im Nageln folgte. Aber immerhin: 1 Punkt im Hockey und 2 im Töggeln ergaben die ersten drei Punkte für den VfL.

Stängeli D. waar zwar in Seuzi erstmals mit dem VfL unterwegs, doch wie neu er im Klub ist, war an seinem – immerhin etwas ungläubigen – Staunen zu merken, als er tatsächlich den VfL mit dem Satz „die haben wir früher jeweils noch mit einem Stängeli nach hause geschickt“ in Verbindung brachte. Was haben wir gelacht! Auch sonst war die Stimmung im Team und rum das Team gelassen, ja fast schon ausgelassen. Nur der „Bura Bura Mann“ erkannte bereits auf den ersten Blick, dass optisch an den Buritos nichts Lohnendes zu finden ist. Dennoch musste er sich mit seinem Schicksal abfinden, als ihn seine Side-Kicks Fabapapa und Fabamama ungeniert den Klauen des Elbresistenten überliessen. Er kommentierte diesen Akt aber stilvoll mit einer vollen Windel. Dies tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Der VfL trat als Team bedeutend geschlossener auf als in Seuzi. Man hielt im Hockey in jedem Match einigermassen mit. Und nicht einmal dem Schreiberling tat nach dem Turnier Alles weh. Man staunt über den Wandel…

Mit diesen positiven Statements im Ohr mag es etwas verwundern, dass Spiel drei – ähnlich wie Spiel zwei – mit einem buritanischen Tiefschlaf begann. Zwar ging nicht gleich der erste Schuss ins Tor, aber die Buritos unterschätzten ihre beschlippsten und beschwippsten Kontrahenen sichtlich. Entsprechend lagen sie auch hier plötzlich mit zwei Toren hinten. Doch dann trat wieder Kobe auf den Plan und erzielte erneut das spielwendende Anschlusstor. Stängeli D und Knieweich liessen diesem zwei weitere Treffer folgen und im Anschluss hielten Fabapapa und seine Vorderleute den Ladendicht. Unser Vereins Tanzbär fiel beim Töggeln zwar als animierender Unterhaltungskünstler auf, aber weniger durch seine Tischfussballkunststücke. So gingen er und Stängeli D. zwar lachend aber dennoch am Tisch unter. Die Leistung des Teams beim Nageln war in etwa so grausam, wie die Vorstellung, dass der Gegner irgendwie Brüste und Schlagwaffen erfolgreich in einen Zusammenhang bringen konnte. Dank des Hockeys hatten die Buritos aber weitere drei Punkte im Sack. Barsport ist überraschenderweise so gar nicht unser Ding…

Am vierten Gegner „Wotsch es Schaf chaufä…?“ hätten abwesende Buritos ihre helle Freude gehabt. Auch unser Tanzbär versuchte einer Gegnerin ein drolliges Tänzchen aufschwatzen, blieb aber kusslos zurück. Andere nahmen die verlockende Offerte im Teamnamen etwas weniger herzerwärmend an und schossen unfreundlicherweise wiederholt auf den gut aufgelegten Torwart der Schafshändler. Der Elb Resistente, der in Seuzi noch Gefahr gelaufen war, sich beim Versuch einen Ball zu stoppen selbst zu verletzten, traf gleich doppelt und Knieweich steuerte seinen üblichen Treffer bei. Diesem 3-0 auf dem Hockeyfeld, liessen Stängeli D, der Tanzbär und Knieweich am Töggelikasten ein souveränes 14-2 folgen und Kobe sorgte nach Vorarbeit von Knieweich für einen Überraschungserfolg im Nageln. Ein 6 Punkte Spiel: wer hätte das gedacht. Nun liefen die Buritos mit einem Total von 12 Punkten sogar Gefahr in die nächste Runde vorzustossen.

Aber es wäre nicht der VfL, wenn er dies nicht zu verhindern gewusst hätte. Der hockeytechnisch auch ohne Verstärkungsspieler (?) mit Abstand stärkste Gegner FunOmogers liess die Buritos zu spätnachtlicher Stunde nochmals so richtig rumrennen und ging durch teils wunderschöne Tore mit 3-0 in Führung. Am Ende wurden sie aber etwas gar überschwänglich, so dass der Tanzbär mit einem empty netter auf 1-3 verkürzen konnte. Knieweich liess eine solche Gelegenheit überraschend und untypischerweise aus. Beim Töggeln ging nichts mehr aber Knieweich liess beim Nageln nichts anbrennen. Kobe hatte mit einem Schlag ins Nichts noch dem Wunsch des Gegners entsprochen, dass der erste nie den Nagel gleich versenken dürfe, aber der zweite Burito versenkte den Nagel dafür gleich irgendwo im Boden.

Fazit: 13 Punkte. Im Hockey meist gut aufgetreten. Stimmung gut. Schnitzelbrot langsam aber schmackhaft. Mich schmerzt nix. Ja, das hat gepasst an diesem Wochenende!

 

 

posted by El Presidente at 10:04 am  

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